Alles Wichtige zum Schulanfang

Bestens vorbereitet für die Einschulung

Das bietet Ihnen schul-anfang.info:

  • Wissenswerte Informationen: Erfahren Sie alles rund um die Einschulung, von Schulranzen bis Schultüte, und vieles mehr
  • Nützliche Tipps: neben allgemeinen Informationen halten wir für Sie auch zahlreiche Tipps bereit
  • Hilfreiche Checklisten: optimal vorbereiten ohne etwas zu vergessen
Infos zum Schulstart

Es erwarte Sie viele interessante und hilfreiche Infos rund um das Thema Einschulung und Schulstart. Mehr dazu

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Der Schulanfang steht kurz bevor - so starten Sie und Ihr Kind optimal vorbereitet in den neuen Lebensabschnitt!

Die Einschulung ist ein großer Schritt in eine neue, aufregende aber auch anstrengende Phase des Lebens. Erfahren Sie alles über den Schulanfang und die richtige Vorbereitung zu diesem schönen Event.

Vorfreude und Vorbereitungsstress

Die Vorfreude auf den Schulanfang ist bei Kindern meist schon lange vor dem großen Tag riesig. Für Eltern bedeutet die Vorbereitung auf Einschulung und Schulalltag hingegen vor allem Stress. Es gibt so vieles zu erledigen und es ist an so vieles zu denken, da den Überblick zu behalten ist manchmal schwer. Hier auf unserem Infoportal rund um den Schulanfang finden Sie eine Vielzahl hilfreicher Tipps, mit denen wir Ihnen Besorgungen und Tätigkeiten erleichtern möchten, die es vor und während der Einschulung zu bedenken und zu erledigen gilt.

Was ist alles zu tun?

Relativ lange bevor Kinder eingeschult werden, müssen sie zur Schule angemeldet werden sowie sich der Schuluntersuchung unterziehen. Ist diese Hürde genommen, müssen Schulmaterialien von Stiften über Hefte bis hin zu Schulranzen und Schreibtisch besorgt werden. Am Einschulungstag möchte das Kind natürlich besonders festlich aussehen, für den großen Tag Kleidung zu kaufen ist also auch notwendig.

Hier finden Sie alles Wissenswerte zum Schulanfang

Es gibt unglaublich viele kleine Dinge zu beachten und zu erledigen, damit der Tag der Einschulung schön wird und alles nach Plan verläuft. Wir unterstützen Sie bei Ihrer Planung und haben viele nützliche Informationen für Sie zusammengestellt. Erfahren Sie beispielsweise alles über die Schuluntersuchung, die Wahl des richtigen Schulranzens sowie hochwertiger Schulutensilien und Kindermöbel, das Befüllen der Schultüte, gesundes Essen für die Pause, Schulangst sowie viele weitere Themen.

Woran Sie denken sollten

Sicher möchten neben den Eltern ebenfalls Großeltern und andere Familienmitglieder den Schulanfang des Kindes miterleben, an die Einladungen verschickt werden müssen. Am Einschulungstag selbst wird nach der Zeremonie in der Schule meist noch zusammen zu Mittag gegessen, hier gilt es die Lokalität rechtzeitig zu reservieren. Nicht zu vergessen ist natürlich die Schultüte, die befüllt werden muss.

Schulanmeldung

Die Schulanmeldung muss im Vorjahr der Einschulung an der Grundschule erfolgen, wenn Ihr Kind schulpflichtig wird. Die Schulpflicht Ihres Kindes wiederum tritt dann ein, wenn es seinen sechsten Geburtstag zwischen dem 01.07. des Vorjahres bis zum 30.06. des Jahres der Einschulung hat. Für Ihr Kind kann jedoch auch eine Ausnahme gemacht werden, wenn es seinen sechsten Geburtstag noch bis zum 30.09. des Jahres der Einschulung hat und Sie als Eltern die Einschulung wünschen. Andernfalls ist eine vorzeitige Einschulung sowie auch eine Zurückstellung vom Schulbesuch nur mit Genehmigung möglich. 

Vorzeitige Einschulung und Zurückstellung

Eine solche Genehmigung für den vorzeitigen Schulbesuch müssen Sie bis zum 15.03. im Jahr der gewünschten Einschulung bei der zuständigen Grundschule beantragen. Einen Wunsch nach der Zurückstellung Ihres Kindes sollten Sie direkt bei der Grundschulanmeldung gegenüber der Schulleitung äußern und mit dieser abstimmen. Ob sowohl eine vorzeitige Einschulung als auch eine Zurückstellung genehmigt wird, hängt vom geistigen und körperlichen Entwicklungsstand Ihres Kindes ab. Ist zu erwarten, dass es trotz eines jüngeren Einschulungsalters mit Erfolg am Unterricht teilnehmen kann, so ist es wahrscheinlich, dass ein vorzeitiger Schulbesuch genehmigt wird. Ist wiederum nicht zu erwarten, dass Ihr Kind trotz des richtigen Schuleintrittsalters schon mit den anderen Kindern im Schulalltag mithalten kann, so wird vermutlich eine Zurückstellung genehmigt werden. Die Zurückstellung vom Schulbesuch soll jedoch nur in Ausnahmefällen erfolgen, weshalb es bei einer noch rückständigen Entwicklung Ihres Kindes eher ratsam ist, es im Vorfeld des Schulanfangs mit individuellen Bildungsangeboten zu fördern und somit Defizite aufzuholen und Startschwierigkeiten zu überwinden. 

Termine zur Schulanmeldung

Die Bekanntgabe der Anmeldetermine erfolgt im Mai des Jahres vor der Einschulung, dies jedoch auf unterschiedliche Art und Weise. So verschicken manche Grundschulen Einladungen an die Eltern, deren Kinder in ihrem Schulbezirk wohnen, wohingegen andere Gemeinden und Städte die Termine zur Schulanmeldung durch öffentliche Aushänge oder Zeitungsartikel bekannt geben. Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte direkt an die zukünftige Grundschule Ihres Kindes. Die tatsächliche Anmeldung an der Grundschule erfolgt schließlich in den Monaten August und September des Vorjahres der Einschulung.

Ablauf der Schulanmeldung

Der Ablauf der Schulanmeldung wird von den Schulen selbst organisiert. Mitbringen müssen Sie in jedem Fall die Geburtsurkunde Ihres Kindes. Neben dem Geburtsdatum, dem Geburtsort und dem Geschlecht des Kindes werden noch weitere wichtige Daten über Sie und Ihr Kind erhoben. So benötigt die Schule natürlich die Namen und Vornamen sowie die Anschrift der Eltern und des Kindes, eine Telefonnummer und eine Notfalladresse, Informationen über die Staatsangehörigkeit und Religionszugehörigkeit des Kindes, die Art und den Grad einer Behinderung und chronische Krankheiten, soweit sie für den Schulbesuch von Bedeutung sind und ob im Jahr vor der Schulaufnahme ein Kindergarten besucht wird. Des Weiteren gilt es bei der Schulanmeldung zu beachten, dass diese von beiden Elternteilen gemeinsam vorgenommen werden muss, wenn sie das gemeinsame Sorgerecht besitzen. Sollte ein Elternteil verhindert sein, muss eine Vollmacht und eine Ausweiskopie des Abwesenden dessen Anwesenheit ersetzen. 

Schulbezirk

Öffentliche Grundschulen haben einen Schulbezirk, der bestimmt, dass alle Kinder, die in diesem Bezirk wohnen, diese Grundschule besuchen müssen. Die Schulanmeldung erfolgt also an der Grundschule, in deren Schulbezirk Sie wohnen. Für gewöhnlich entspricht der Schulbezirk dem Gemeindegebiet. Gibt es mehrere Grundschulen in der Gemeinde oder Stadt, so kann es dadurch entweder mehrere Schulbezirke geben, wonach sich richtet, welche Grundschule zu besuchen ist, oder aber einen gemeinsamen Schulbezirk, innerhalb dessen dann die freie Wahl der Grundschule möglich ist. Welche Grundschule für Ihren Wohnsitz vorgesehen ist, erfahren Sie von Ihrer Gemeinde- oder Stadtverwaltung. Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Ausnahme vom Schulbezirk möglich, so dass auch eine andere Grundschule besucht werden kann. Eine solche Ausnahme muss jedoch bei der Schulleitung der ausgewählten Schule beantragt werden und ist an bestimmte Voraussetzungen gebunden. So kann eine Ausnahme vom Schulbezirk nur genehmigt werden, wenn pädagogische Gründe dafür sprechen, besondere soziale Umstände vorliegen oder es die Verkehrsverhältnisse erfordern. Der Antrag für die Aufnahme an einer anderen als im Schulbezirk liegenden Grundschule sollte bis zum 15. Februar des Jahres der Einschulung eingereicht werden. Grundschulen in in freier Trägerschaft (Privatschulen) haben übrigens keinen festgelegten Schulbezirk und können so stets frei gewählt werden.

Schuluntersuchung

Mit der Schulanmeldung ist die Schulaufnahmeuntersuchung vorgeschrieben. Dabei handelt es sich um eine gesetzlich verankerte ärztliche Pflichtuntersuchung, in der alle Kinder vor Schulbeginn auf ihren Entwicklungsstand untersucht werden, der sowohl körperlich als auch geistig altersgerecht sein muss. Die Schuluntersuchung wird von einem Jugendarzt des öffentlichen Gesundheitsdienstes durchgeführt.

Termin und Ort der Schulaufnahmeuntersuchung

Der Termin für die Schuluntersuchung wird in der Regel direkt bei der Grundschulanmeldung vergeben, andernfalls erhalten Sie ihn vom öffentlichen Gesundheitsdienst, und sollte mindestens sechs Monate vor Beginn des Schuljahres liegen. Durchgeführt wird die Schulaufnahmeuntersuchung grundsätzlich in den Räumen der Schule. Sollte die Schule jedoch nicht über geeignete Räumlichkeiten dafür verfügen, findet die Schuluntersuchung in der Dienststelle des jeweiligen Gesundheitsamtes statt.

Ablauf der Schuluntersuchung

Ziel der Schulaufnahmeuntersuchung ist die Feststellung des altersgerechten körperlichen und geistigen Entwicklungsstandes mit Blick auf den bevorstehenden Schuleintritt. Dieser muss natürlich einen erfolgreichen Schulbesuch ermöglichen und so werden vor allem dafür wichtige Kriterien untersucht. Zur Prüfung der körperlichen Entwicklung des Kindes werden Daten zur Körpergröße und zum Körpergewicht erhoben, Seh- und Hörtests sowie eine allgemeine körperliche Untersuchung durchgeführt und letztlich auch noch der Impfstatus überprüft. Zur weiteren Erfassung der körperlichen als auch geistigen Entwicklung werden außerdem das Allgemeinwissen, die Fein- und Grobmotorik, die motorisch-koordinativen Leistungen, das logische Denken, die altersgemäße Sprachentwicklung, die Lateralität (Händigkeit) und das psychosoziale Verhalten untersucht. Sollte sich bei der Schulaufnahmeuntersuchung herausstellen, dass weitere medizinische Abklärungen oder Fördermaßnahmen für die körperliche und geistige Entwicklung notwendig sind, wird dies dem Sorgeberechtigten und falls nötig auch der Schule mitgeteilt sowie entsprechende Überweisungen oder Handlungsempfehlungen gegeben.

Unterlagen zur Schuluntersuchung

Bei der Schulaufnahmeuntersuchung muss ein Erziehungsberechtigter des Kindes dabei sein, der außerdem die erforderlichen Dokumente mitzubringen hat. Neben dem Impfausweis muss das gelbe Vorsorgeheft und wenn ein Schwerbehindertenausweis oder Brillenpass vorhanden ist auch dieser vorgelegt werden. Bei Bedarf sollten ebenso Befundunterlagen mit zur Schuluntersuchung genommen werden. Letztlich ist außerdem das Einladungsschreiben des Gesundheitsamtes mit Angaben zur gesundheitlichen Vorgeschichte des Kindes mitzubringen. 

Schuleingangsphase und Schulvorbereitungsjahr

Mit der Grundschulanmdelung beginnen die Schuleingangsphase und das Schulvorbereitungsjahr, eine Zeit, in der Kindergärten, Schulen und Eltern eng miteinander zusammenarbeiten, um die Kinder beim Übergang in den neuen Lernort zu begleiten. 

Unterschied Schuleingangsphase und Schulvorbereitungsjahr

Die Schuleingangsphase liegt in der Verantwortung der Grundschulen und umfasst die Zeit von der Schulanmeldung über die Schulaufnahmeuntersuchung und die Ermittlung des aktuellen Lernstandes bis hin zum Anfangsunterricht in den Klassenstufen 1 und 2. Das Schulvorbereitungsjahr hingegen liegt in der Verantwortung der Kindertageseinrichtungen und ist das letzte Kindergartenjahr vor dem Wechsel in die Grundschule. Es beginnt immer am 01.08. im Vorjahr der Einschulung und endet am 31.07. im Jahr des Schulanfangs. Schuleingangsphase und Schulvorbereitungsjahr sind eng miteinander verzahnt, sie verlaufen zeitlich parallel und aufeinander bezogen. Es ist eine Zeit, in der die Grundschulen und Kindergärten, die Lehrer und Erzieher sowie die Eltern der Kinder in gemeinsamer Verantwortung dafür sorgen, den baldigen Schulanfängern einen bestmöglichen Schulstart zu ermöglichen.

Schulvorbereitungsjahr im Kindergarten

Ziel des Schulvorbereitungsjahres ist es, den Kindern auf spielerische und gleichzeitig zielgerichtete Weise ihren neuen Lernort Schule näher zu bringen und ihnen so den späteren Schulanfang zu erleichtern. Die Kindergartenerzieher sollen in dieser Phase besonders die indivi­duellen Lernbedürfnisse der Kinder erkennen und anregende Lernsituationen für eine ganzheitliche Entwicklung der Kinder gestalten. Dabei werden verschiedene Lernbereiche gefördert, wozu die somatische Bildung (Körper und Wohlbefinden), die soziale Bildung (Verhalten in der Gruppe), die kommunikative Bildung (Sprache, Schrift, Medien), die ästhetische Bildung (Malen, Gestalten mit verschiedenen Materialien, Bewegung, Musik), die naturwissenschaftliche Bildung (Naturbeobachtung, Experimente) und die mathematische Bildung (Zahlen, Mengen, Ordnungssysteme) gehören. 

Schuleingangsphase in der Grundschule

Die Schuleingangsphase bietet Eltern und Kindern die Gelegenheit, die Schule schon einmal kennenzulernen, das Gebäude zu erkunden, die zukünftigen Lehrer zu treffen, mit der Schulleitung zu sprechen und mögliche Fragen zu stellen. Die Grundschulanmeldung und die Schulaufnahmeuntersuchung als Bestandteile der Schuleingangsphase wurden bereits erläutert. Daneben gehört zur Schuleingangsphase auch die Ermittlung des aktuellen Lernstandes, womit die künftigen Lehrangebote optimal an die Voraussetzungen und Erfahrungen der Kinder angepasst werden sollen. Dazu kommen beispielsweise die Lehrer zu Besuch in den Kindergarten oder aber die Kinder gehen mit ihrer Kindergartengruppe für einen Schnuppertag in die Grundschule. Die Entwicklungsbereiche die dabei erfasst werden sind die sozial-emotionale Entwicklung, die lernmethodische Kompetenz und kognitive Entwicklung, die sprachlich-kommunikative Entwicklung, die körperlich-motorische Entwicklung, das Alltags- und themenorientierte Wissen und die musisch-künstlerische Entwicklung.

Ausstattung für den Schulanfang besorgen

Sie haben Ihr Kind in der Grundschule angemeldet und die Schuluntersuchung hinter sich gebracht und nun ist es nicht mehr lange, bis Ihr Kind tatsächlich in die Schule kommt. Das bedeutet, dass Sie langsam alles für die Einschulung und den Schulalltag besorgen müssen. Ab dem Schulanfang wird nicht nur Ihr Leben, sondern natürlich vor allem das Ihres Kindes ein anderes sein, das neue Anforderungen stellt und besondere Vorkehrungen erfordert. Dazu gehört unter anderem die Einrichtung eines Arbeitsplatzes im Kinderzimmer für das konzentrierte Lernen und Erledigen der Hausaufgaben sowie der Kauf vieler wesentlicher Schulutensilien wie Schulranzen, Hefte und Bücher. Aber auch der feierliche Tag der Einschulung will gut vorbereitet sein, eine Zuckertüte muss her und befüllt werden und eine festliche Kleidung muss gefunden werden.

Schreibtisch, Schreibtischstuhl und Schreibtischlampe für Grundschulkinder

In einer angenehmen und gesunden Haltung fällt das Lernen und Hausaufgaben machen leichter, die Kinder sind entspannter und arbeiten konzentrierter. Deshalb ist es so wichtig, dass Sie Ihrem Kind in seinem Zimmer zum Schulanfang einen guten Arbeitsplatz einrichten. Dazu gehören natürlich vor allem ein geeigneter Schreibtisch und Schreibtischstuhl, aber auch an eine Schreibtischlampe sollten Sie denken.

Achten Sie bei der Wahl des Schreibtisches und des Stuhls darauf, dass Ihr Kind eine ergonomische Sitzposition einnehmen kann, die sich dadaurch auszeichnet, dass beide Füße flach auf dem Boden stehen, die Hüfte und Knie um 90 Grad gebeugt sind und die Unterarme waagerecht auf der Tischplatte aufliegen. Selbstverständlich sitzen Kinder nicht die ganze Zeit still in dieser Haltung, was sie auch gar nicht müssen und sollen, denn ein "dynamisches Sitzen", also das regelmäßige Verändern der Sitzhaltung, fördert sogar die Konzentration. Deshalb sollten sich ein guter Schreibtisch und ein guter Schreibtischstuhl auch dadurch auszeichnen, dass verschiedene Sitzpositionen durch eine neigbare Tischplatte bzw. Rückenlehne ermöglicht werden. Um Schreibtisch und Schreibtischstuhl darüber hinaus auch lange nutzen zu können, ist es empfehlenswert, auf mitwachsende Modelle zu setzen. Schreibtisch und Schreibtischstuhl sollten also eine höhenverstellbare Tischplatte bzw. Sitzfläche haben.

Doch die besten Eigenschaften nützen nichts, wenn Sie Schreibtisch und Stuhl nicht richtig einstellen. Nach den Normvorschriften für Schulmöbel DIN ISO 5970 und EN 1729 sollte bei einer Körpergröße des Kindes von 105 cm die Tischhöhe 46 cm und die Sitzhöhe 26 cm, bei einer Körpergröße von 120 cm die Tischhöhe 52 cm und die Sitzhöhe 30 cm und bei einer Körpergröße von 135 cm die Tischhöhe 58 cm und die Sitzhöhe 34 cm betragen. Ein bis zwei Mal im Jahr sollten Sie prüfen, ob Tisch- und Sitzhöhe noch angemessen zur Körpergröße Ihres Kindes sind und sie gegebenenfalls anpassen.

Empfohlene Tisch- und Sitzhöhe nach Körpergröße des Kindes

Körpergröße des Kindes

Tischhöhe

Sitzhöhe

105 cm

46 cm

26 cm

120 cm

52 cm

30 cm

135 cm

58 cm

34 cm

Weiterhin können Sie beim Kauf des Schreibtischs darauf achten, dass die Höhenverstellbarkeit mit einer leichtgängigen Kurbel funktioniert und somit kein komplizierter Umbau nötig ist sowie dass er mit verschiedenen Fächern und Schubladen genügend Stauraum für Schreibmaterialien und andere Schulutensilien bietet. Soll der Schreibtisch lediglich zum Lesen und Schreiben genutzt werden, reicht eine Tiefe von 60 cm. Soll jedoch auch ein PC darauf gestellt werden, benötigt man eine Tiefe von 80 cm oder mehr. In diesem Fall empfiehlt sich unter Umständen eine geteilte Tischplatte mit einem festen und einem neigbaren Teil. Beim Kauf des Schreibtischstuhls ist neben der Verstellbarkeit auch die Ausstattung mit Rollen ratsam.

Zu guter letzt darf eine Schreibtischlampe am Arbeitsplatz Ihres Kindes nicht fehlen. Es ist zwar ein Märchen, dass das Lesen und Arbeiten im schlechten Licht die Sehkraft beeinträchtigt, dennoch strengt es die Augen und den Kopf an und kann somit zu Konzentrationsschwierigkeiten und Kopfschmerzen führen. An Lernen und Hausaufgaben machen wäre dann nicht mehr zu denken. Eine geeignete Schreibtischlampe für Schulkinder sollte über verstellbare Arme sowie einen verstellbaren Diffusor verfügen, um die Arbeiten auf dem Schreibtisch stets ins rechte Licht rücken zu können. Aus Sicherheitsaspekten sollten Sie bei der Wahl des Leuchtmittels für die Schreibtischlampe unbedingt darauf achten, dass dieses nicht zu heiß wird. Glüh- und Halogenlampen beispielsweise sind weniger geeignet, wohingegen LED, Leuchstoffröhren und Energiesparlampen aufgrund ihrer geringen Wärmeentwicklung eher ins Kinderzimmer passen.

Schulranzen für Schulanfänger

Neben der neuen Kinderzimmereinrichtung ist der Schulranzen eine weitere wichtige Anschaffung zum Schulanfang. Für die Kinder ist vor allem eine coole Optik wichtig, doch sollte für die Eltern natürlich die Gesundheit des Rückens Ihres Kindes im Vordergrund stehen, was sich mit vielen modernen Schulranzen-Modellen jedoch beides bestens vereinen lässt.

Ein Kriterium für einen rückenschonenden Schulranzen ist das Gewicht. Als Faustregel gilt hierfür, dass der Schulranzen im gefüllten Zustand nicht mehr als 10 % des Körpergewicht des Kindes wiegen sollte. Ein weiteres Kriterium, das einen guten Schulranzen auszeichnet, ist ein körpergerecht geformtes Rückenteil, das außerdem gut gepolstert aber nicht zu hart sein sowie an mehreren Stellen des Rückens, nämlich an beiden Schultern und dem unterem Rücken, anliegen sollte. Für einen optimalen Tragekomfort sind daneben auch die Schultergurte des Schulranzens sehr wichig. Diese sollten ebenfalls gut gepolstert sein und mindestens vier Zentimeter breit. Bei ihnen kommt es auf die richtige Einstellung an, sodass der Ranzen nicht zu hoch aber auch nicht zu tief sitzt und sie nicht von den Schultern rutschen.

Schulranzennorm DIN 58124

  • mindestens 20 % der sichtbaren Fläche aus fluoreszierendem Material
  • mindestens 10 % der Vorder- und Seitenflächen aus retroreflektierenden Materialien
  • Regenfestigkeit
  • Belastbarkeit

Des Weiteren spielen die Sicherheitsmerkmale eines Schulranzens eine sehr wichtige Rolle. Damit Ihr Kind sowohl am Tag als auch in der Dämmerung und im Dunkeln stets gut von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen wird, sollte der Schulranzen über meist silberne retroreflektierende Flächen mit Katzen­augen­effekt sowie über große orangefarbige oder gelbe floureszierende Flächen verfügen. Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Schulranzen das Prüfsiegel besitzt, welches mit der Schulranzennorm DIN 58124 ausgezeichnet ist. Diese regelt die Anforderungen an Verkehrssicherheit, Gebrauchstauglichkeit und körperliche Gestaltung von Schulrazen und schreibt mindestens 10 % retroreflektierende und mindestens 20 % floureszierende Flächen (erlaubt sind die Farben Orange-Rot und Gelb) vor. Erfüllt der Schulranzen Ihrer Wahl also diese Norm, haben Sie die Gewissheit, dass Ihr Kind im Straßenverkehr stets gut zu sehen ist und auch die Wasserdichtigkeit des Ranzens ist damit gleich garantiert.

Sind die wichtigsten Kriterien für Rückenschonung und Sicherheit erfüllt, können Sie beim Schulranzenkauf außerdem noch darauf achten, dass dieser über einen stabilen Stand verfügt, also weder leer noch beladen kippt, sowie dass der Deckel stabil ist, sich weit öffnen lässt, möglichst nicht von allein zufällt und das Öffnen und Schließen mit einem leichtgängigen Verschluss einfach und schnell von der Hand geht. Auch ein gut gepolsterter Tragegriff ist von Vorteil sowie fest verschließbare Seitentaschen, die genügend Platz für Trinkflasche und Brotdose bieten. Optional kann der Schulranzen über einen Riemen verfügen, sodass er fest um den Bauch gebunden werden kann, wobei jedoch darauf geachtet werden sollte, dass dieser im geöffneten Zustand nicht zu lang ist und damit möglicherweise zur Stolperfalle werden könnte. Bei der Aufteilung des Inneren des Schulranzen empfiehlt sich mindestens eine stabile Trennwand, sodass schwere Gepäckstücke wie Bücher möglichst dicht am Rücken getragen werden können. 

Federtasche, Turnbeutel, Brotdose und weiteres Zubehör zum Schulanfang

Ist die Entscheidung für einen Schulranzen gefallen, gibt es meist weiteres Zubehör wie Federtasche, Turnbeutel und Geldbörse im passenden Design direkt in einem Kombinationsangebot dazu oder aber einzeln zum ergänzenden Kauf.

Doch auch wenn Sie und Ihr Kind sich nicht für die zum Ranzen gehörende Ausstattung entscheiden, so gehört selbstverständlich ein Federmäppchen unverzichtbar zum Schulstart dazu. Dieses sollte genügend Platz für Füllfederhalter, Bleistifte, Radiergummi und Lineal sowie Bunt- und Filzstifte bieten. Beliebt bei Kindern sind die sogenannten "Schlamperrollen", in die alle Schreibutensilien einfach so hineinkommen, statt fein säuberlich geordnet wie in der klassischen Federtasche. Jedoch sind diese für Schulanfänger nicht unbedingt zu empfehlen, zumindest nicht für die Aufbewahrung der Stifte. Denn schließlich sollen sie sich doch auf den gerade jetzt so grundlegenden und damit wichtigen Unterricht konzentrieren statt ihre Aufmerksamkeit dem Kramen im Schlampermäppchen auf der Suche nach dem richtigen Stift zu widmen. Für die Unterbringung weiterer Utensilien wie beispielsweise von Klebestift und Schere hingegen eignet sich die Schlamperrolle sehr gut, denn oft passen diese nicht mehr mit in die Federmappe. Die Schlamperrolle kann also hervorragend als Ergänzung zur Federtasche dienen. 

Beim Kauf einer geeigneten Tasche für das Turnzeug Ihres Kindes haben Sie die Auswahl zwischen Sportbeuteln und Sporttaschen. Der Vorteil der Sportbeutel liegt eindeutig darin, dass sie sehr leicht und preisgünstig sind. Jedoch bieten die Sporttaschen dafür einen besseren Tragekomfort und mehr Platz. Für welches Modell Sie und Ihr Kind sich entscheiden, ist zu einem großen Teil also eine Frage des Geschmacks und des Budgets. Allerdings kann sich die Wahl einer Sporttasche langfristig bezahlt machen, da sich diese auch für sportliche Aktivitäten außerhalb des Schulunterrichts eignet, bei denen möglicherweise mehr Sportzeug und somit Platz in der Tasche benötigt wird. Ebenso kann eine Sporttasche mit ihrem größeren Stauraum sehr gut für den schulischen Schwimmunterricht in den höheren Klassenstufen genutzt und darüber hinaus je nach gewähltem Design noch in der weiterführenden Schule verwendet werden.

Weiteres wichtiges Zubehör für einen erfolgreichen Schulstart und vor allem Schulalltag sind eine Brotdose und eine Trinkflasche, denn damit sich Ihr Kind gut auf den Unterricht konzentrieren kann, braucht es ein vollwertiges Frühstück und ausreichend Flüssigkeit. Die Auswahl ist auch hier wieder einmal riesig, so gibt es zahlreiche mit verschiedenen Motiven bedruckten Brotbüchsen und Trinkflaschen, solche aus Plastik oder aus Aluminium und mit den unterschiedlichsten Verschlüssen. Die Entscheidung liegt also in erster Linie ganz nach Geschmack bei Ihnen und Ihrem Kind. Achten Sie beim Kauf von Brotdose und Trinkflasche jedoch darauf, dass diese auch gut verschließbar sind, sodass nichts auslaufen und Hefte und Bücher beschmieren oder nass machen kann.

Alternativ zur Anschaffung einer wiedervewendbaren Trinkflasche können Sie Ihrem Kind selbstverständlich auch jeden Tag eine gekaufte oder selbst befüllte PET-Flasche mitgeben. Dies spart Ihnen den täglichen Abwasch der Trinkflasche, außerdem sind die PET-Flaschen sehr auslaufsicher. Von Trinkpäckchen sollten Sie hingegen absehen, diese bedeuten zum einen sehr viel Müll und sind zum anderen eher unpraktisch, denn wenn Ihr Kind nicht alles auf einmal austrinkt, lassen sie sich nicht wieder verschließen. Beim Einpacken des Schulbrotes und anderer Lebensmittel für die Frühstückspause ist es natürlich auch möglich, diese in Frühstücksbeutel, Frischhalte- oder Alufolie zu verpacken. Jedoch sollten Sie dies der Umwelt zuliebe vermeiden und tatsächlich zur Brotdose greifen. Diese bietet dem Pausenbrot sowie Obst und Gemüse durch ihre Stabilität außerdem mehr Schutz vor dem Gequetschtwerden durch andere im Schulranzen befindliche Dinge.

Materialien zum Schreiben, Malen und Bewegen in der Grundschule

Sind Ranzen, Federtasche und Sportbeutel besorgt, müssen diese natürlich noch gefüllt werden.

Zum Schulanfang benötigt Ihr Kind zualler erst verschiedene Hefte für die Schreibübungen und Rechenaufgaben. In der ersten Klasse handelt es sich dabei in der Regel um Schreibhefte mit Kontrastlineatur und karierte Hefte mit der Lineatur f in den Formaten A4 und/oder A5 mit oder ohne Rand. Ein Hausaufgabenheft sowie Zeichen- und Bastelpapier-Blöcke für den Malunterricht dürfen auch nicht fehlen. Wie viele und welche Hefte Sie genau für Ihr Kind kaufen müssen, erfahren Sie durch eine detaillierte Materialliste, die Sie von der Schule erhalten. Dort sind ebenfalls die erforderlichen Stifte und anderes Schreibzubehör aufgeführt.

In jedem Fall wird Ihr Kind einen Füllfederhalter, mehrere Bleistifte, eventuell in verschiedenen Härten und Dicken, ein Lineal, einen Anspitzer und einen Radiergummi benötigen. Auch Farbstifte gehören ins Federmäppchen, allerdings sind in manchen Grundschulen nur Buntstifte und keine Filzstifte erlaubt. Ein Klebestift und eine Schere mit abgerundeten Spitzen sind weitere notwendige Utensilien zum Schulanfang. Für den Malunterricht kommen außerdem noch Pinsel und Tuschkasten hinzu.

Das Sportzeug Ihres Kindes sollte aus einem kurzen Set für die warmen Tage und den Unterricht in der Turnhalle sowie einem langen Set für die kälteren Tage und den Unterricht draußen auf dem Sportplatz bestehen. Es sollte sich also aus einer kurzen bzw. langen Turnhose, einem T-Shirt und einer Sportjacke zusammensetzen. Nicht zu vergessen sind selbstverständlich die Turnschuhe. Hier ist es ratsam, zwei verschiedene Paar zu kaufen. Denn für den Sport in der Halle werden von den Schulen Turnschuhe mit einer hellen Sohle gefordert, damit auf dem Hallenboden keine schwer zu entfernenden schwarzen Streifen entstehen. Die Sportschuhe mit einer hellen Sohle haben jedoch oftmals nur wenig Profil und eignen sich für den Turnunterricht im Freien auf dem Platz nicht optimal, weshalb Ihr Kind dafür noch ein zweites Paar Sportschuhe besitzen sollte.

Die Einschulungsfeier planen

Das Kinderzimmer ist mit einem Arbeitsplatz ausgestattet, die Schulmaterialien sind besorgt. Nun können Sie beginnen, die Einschulungsfeier zu planen, denn sicherlich möchten Sie auch Familienangehörige wie die Oma und den Opa oder Freunde zur Einschulung Ihres Kindes einladen und diesen großen Tag gemeinsam zelebrieren.

Der Einschulungstag ist in der Regel der Samstag vor dem tatsächlichen ersten Schultag. An diesem lädt die Schule die Kinder und Eltern zu einer feierlichen Begrüßung mit Unterhaltungsprogramm ein, um die Schulanfänger willkommen zu heißen. Da dies für gewöhnlich am Vormittag stattfindet, begehen die meisten Familien das Fest der Einschulung danach noch im engen Kreise und unternehmen gemeinsam etwas. Beispielsweise essen sie gemeinsam in einem Restaurant zu Mittag oder laden sich Gäste nach Hause ein und begehen den besonderen Tag des Kindes dort mit Speisen, Getränken und Spielen.

Bei der Planung eines reibungslosen Ablaufs der Einschulungsfeier für Ihr Kind müssen Sie also zum einen daran denken, Verwandte und Freunde rechtzeitig dazu einzuladen, wenn Sie diese während und nach der Zeremonie in der Schule dabei haben möchten. Insbesondere wenn Sie in einer anderen Lokalität als Zuhause essen oder feiern wollen, ist es außerdem wichtig dort frühzeitig zu reservieren. Zum anderen ist im Vorfeld natürlich auch noch die passende festliche Kleidung für die Einschulung für Sie und Ihr Kind zu besorgen oder bereitzulegen.

Die Schultüte vorbereiten

Das wohl Tollste an der Einschulung ist für Kinder wohl die Zuckertüte. Mit großem Stolz wird diese von den Schulanfängern zur Schule getragen und während der Feierlichkeiten voller Vorfreude auf das Auspacken in den Händen gehalten. Welche schönen Überasschungen wird sie wohl offenbaren? Über die so wichtige Füllung der Schultüte machen sich Eltern daher schon viele Wochen vor dem Schulbeginn Gedanken. Und bevor sie mit allerlei Kleinigkeiten bestückt werden kann, muss natürlich erst einmal die Schultüte selbst her. Die Zuckertüte können Sie ganz einfach kaufen oder aber auch selbst basteln.

Schultüte kaufen

Gekaufte Schultüten haben natürlich den Vorteil, dass sie sehr stabil und in schier unendlichen vielen Designs erhältlich sind. So können Sie die Zuckertüte beispielsweise passend zum Schulranzen Ihres Kindes auswählen, sich für ein Design der Lieblingsserie, des Lieblingsbuches oder auch des Lieblingssportvereins Ihres Kindes entscheiden oder eines der zahlreichen anderen Motive nehmen, von Einhörnern über Dinosaurier bis hin zu Teddybären und vielen mehr haben Sie riesige Auswahlmöglichkeiten.

Außerdem können Sie die Schultüte allein oder zusammen mit Ihrem Kind kaufen. Wenn Sie die Schultüte ohne Ihr Kind besorgen, ist nicht nur die Füllung, sondern die gesamte Zuckertüte eine große Überraschung für Ihr Kind und wenn es vor der Einschulung noch nicht weiß, wie die Schultüte aussieht, wird die Vorfreude vermutlich noch größer sein. Andererseits ist es für Ihr Kind sicher auch sehr schön, sich die Schultüte selbst aussuchen zu dürfen und das Lieblingsdesign ganz allein zu finden. So können Sie zumindest bei der Optik der Zuckertüte nichts falsch machen und Ihr Kind wird sehr glücklich über seine Schultüte sein.

Die Größe der Schultüte

Ihr Kind wünscht sich vermutlich wie die meisten Schulanfänger die größte Ausführung der Zuckertüte, denn schließlich passt dann auch umso mehr hinein. Auch möchte sicher kein Kind eine kleinere Schultüte bekommen als die anderen Kinder. Die verschiedenen Schultüten-Größen beginnen bei winzigen etwa 5 Zentimetern und gehen dann hoch bis zu einem Meter. Die richtige Schultüten-Größe für Schulanfänger liegt zwischen 70 und 100 Zentimetern.

Schultüten-Größen

Größe

Einsatzzweck

100 cm

für größere Schulanfänger und besonders üppige Füllung

85 cm

für Schulanfänger in den neuen Bundesländern

70 cm

für Schulanfänger in den alten Bundesländern

50 & 60 cm

als Schultüten von den Großeltern

22 & 35 cm

als Schultüten für Geschwister der Schulanfänger

5, 8, 12 & 15 cm

als Dekorationstüten und kleine Geschenke zur Einschulung

Je größer die Schultüte, mit desto mehr Inhalt muss sie gefüllt werden. Das kann schnell ins Geld gehen und nicht alle Eltern können sich dies leisten. Es gibt jedoch ein paar kleine Tricks, wie Ihr Kind mit einer riesigen Schultüte aufwarten kann, ohne dass Sie für die Füllung ein Vermögen ausgeben müssen. Stecken Sie beispielsweise ein großes Kuscheltier hinein oder ein paar kleine, nicht ganz aufgeblasene Luftballons. So bleibt weniger Platz für allzu viele andere Geschenke und die Ausgaben für den Inhalt der Zuckertüte bleiben im Rahmen. Gleichzeitig ist Ihr Kind aber nicht traurig, weil es eine kleinere Schultüte bekommt als seine neuen Schulkameraden.

Schultüten-Preise

Die Kosten für Schultüten variieren selbstverständlich je nach Größe und auch nach Design. Die 70 bis 100 Zentimeter großen Zuckertüten, wie sie die meisten Schulanfänger bekommen, beginnen bei Preisen von etwa 10 Euro. Mittelklasse-Modelle liegen bei etwa 20 bis 30 Euro und weiter nach oben ist alles offen. Je aufwendiger verziert sie sind, zum Beispiel mit Glitzer-, 3D- oder anderen raffinierten Elementen, desto teuerer werden sie. Auch Lizenz-Artikel wie beispielsweise Schultüten mit Motiven von Kinderfernsehserien oder ähnlichem sind deutlich teurer. Da kann die Zuckertüte mitunter schon eine recht kostspielige Investition werden.

Schultüte selbst basteln

Die Alternative zur gekauften Schultüte ist die Zuckertüte selbst zu basteln. Das Besondere an einer gebastelten Schultüte ist vor allem die Individualität. Bei der Gestaltung sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt und kein anderes Kind wird die gleiche Schultüte haben. Allerdings ist das Basteln der Zuckertüte natürlich mit ein wenig mehr Aufwand verbunden als sie nur im Geschäft auszusuchen und mit nach Hause zu nehmen. So müssen zunächst alle Materialien für die Zuckertüte selbst und für die Verzierungen besorgt werden. Anschließend nimmt das Anfertigen und Gestalten der Zuckertüte auch noch ein paar Stunden Arbeit in Anspruch. Das Ergebnis kann sich dann jedoch sicher sehen lassen, schließlich erhalten Sie ein absolutes Unikat, wie es nur Ihr Kind hat und das ganz und gar den persönlichen Vorstellungen entspricht.

Zum Basteln der Schultüte benötigen Sie einen festen Karton, aus dem zuerst der Grundkörper angefertigt wird. Dazu eignet sich zum Beispiel 3D-Wellpappe sehr gut. Zum Verschließen braucht es noch etwas Krepppapier, Tüll oder einen anderen Stoff. Beim Verzieren können Sie dann richtig kreativ werden und die Schultüte nach Belieben bemalen und bekleben, beispielsweise mit Stickern, Moosgummi, Perlen, Schleifen, Glitzersteinen und vielem mehr, je nachdem was Sie und Ihr Kind mögen.

Für eine etwas vereinfachte Variante der selbstgebastelten Schultüte können Sie auch auf ein Schultüten-Bastelset zurückgreifen oder eine unifarbene Schultüte zur Grundlage nehmen und diese nach Herzenslust aufhübschen. Schultüten-Bastelsets kosten etwa zwischen 15 und 30 Euro, unifarbene Bastelschultüten sind bereits ab 5 Euro erhältlich. Wie viel Geld Sie dann noch für die Verzierung ausgeben, liegt natürlich an Ihnen. So lässt sich also nicht abschließend sagen, ob es preislich günstiger ist, eine Schultüte zu kaufen oder zu basteln. 

Neben der Einzigartigkeit der selbstgebastelten Zuckertüte ist natürlich noch der Bastelspaß einer ihrer Vorteile. Wenn Sie und Ihr Kind gerne kreativ und handwerklich tätig werden, so ist das Schultüte-Basteln vielleicht genau das Richtige für Sie. Selbstverständlich haben Sie auch hier wie beim Kauf die Möglichkeit, Ihr Kind mit dem Aussehen der Schultüte zu überraschen, indem Sie sie allein anfertigen. Oder aber Sie basteln gemeinsam mit Ihrem Kind, was sicher Ihnen wie Ihrem Kind sehr viel Freude machen wird und eine schöne gemeinsame Einschulungsvorbereitung darstellt.

Die Füllung der Schultüte

Nachdem eine Zuckertüte gekauft oder gebastelt ist, geht es nun an die zum Schulstart mit größter Spannung von den Kindern erwartete Füllung der Schultüte. Hierfür sammeln viele Eltern bereits lange vor dem Schulanfang zahlreiche kleine Geschenke zusammen, greifen in den Geschäften zu wann immer sie etwas Passendes sehen. Wenn Sie noch nicht alle Geschenke für die Schultüte haben, dann finden Sie vielleicht unter den folgenden Vorschlägen ja einige Anregungen, um Ihre Geschenkideen zum Schulanfang zu vervollständigen.

Passend zum Schulstart gehören natürlich ein paar Schulmaterialien wie beispielsweise Schulbücher, Hefte und Stifte in die Zuckertüte, schließlich soll das Schulkind in spe mit der Zuckertüte nicht nur verwöhnt, sondern auch an den neuen spannenden Lebensabschnitt Schule herangeführt werden. Pädagogisch wertvolles Spielzeug wie zum Beispiel Spiele zum Rechnen lernen oder ähnliches kann auch hierunter verstanden werden. Jedoch sollten diese Art von Geschenken nur einen kleinen Teil des Schultüteninhalts ausmachen. 

Wie der Name der Zuckertüte schon andeutet, dürfen Süßigkeiten nicht darin fehlen. Besonders kleine Hohlräume zwischen den anderen Geschenken lassen sich mit kleinen Naschereien bestens auffüllen. Gut eignen sich dazu zum Beispiel Gummitiere in Mini-Tüten oder Mini-Ausführungen von Schokoriegeln. Sie wissen natürlich am besten, was Ihr Kind am liebsten isst und finden sicher die passenden Süßigkeiten. Wenn Sie solche kleinen Umverpackungen nicht kaufen möchten, können Sie auch kleine Süßigkeiten-Beutel selbst mischen und zusammenpacken. Nehmen Sie dazu beispielsweise Servietten, in die Sie verschiedene einzelne Naschereien hineintun und anschließend mit etwas Schleifenband zubinden.

Neben Schulsachen und Süßigkeiten stehen Ihnen noch unzählige andere kleine Geschenkideen für die Schultüte zur Verfügung. Da Erstklässler ihre neuen Schulkameraden kennenlernen möchten, freuen sie sich sicher über ein Poesie-Album oder Freunde-Buch. Ein beliebtes Hobby der Kinder in der Schule ist das Tauschen von Stickern, also packen Sie doch ein Sticker-Album und ein paar erste Sticker in die Zuckertüte. Ihr Schulkind in spe kann zudem doch sicher nun auch den ersten eigenen Wecker gebrauchen, um langsam zu lernen, morgens allein aus den Federn zu kommen. Vielleicht hat Ihr Kind ja auch noch keine Armbanduhr und benötigt bald eine, um pünktlich zum Bus und zur Schule zu kommen. Wenn Ihr Kind gerne liest, Hörbücher oder Musik hört, dann freut es sich bestimmt über ein Buch, Hörbuch oder eine CD in der Schultüte. Auch sportliche Geschenke wie zum Beispiel ein Springseil oder ein Fußball dürfen gern in die Zuckertüte. In der nebenstehenden Liste finden Sie noch ein paar mehr mögliche Geschenke zum Schulanfang.

Geschenkideen für die Schultüte

  • Schulbücher, Schulhefte
  • Stifte, Lineal, Radiergummi, etc.
  • Brotdose, Trinkflasche
  • Süßigkeiten
  • Poesie-Album, Freunde-Buch, Tagebuch
  • Sticker-Album, Sticker
  • Wecker, Arbanduhr
  • Portemonnaie, Spardose
  • Buch, Comic, Lesezeichen, Hörspiel, CD
  • Springseil, Gummitwist, Fußball, Volleyball, etc.
  • Sportbeutel, Sportbekleidung, Fanartikel, etc.
  • Kuscheltier
  • Spielfigur, Barbie, etc.
  • Knete, Stempel, Seifenblasen, Flummi, Murmeln, etc.
  • Kartenspiel, Memory, Domino, Mikado, etc. 
  • Spielzeugauto
  • Playmobil, Lego
  • Glücksbringer, Schlüsselanhänger, etc.
  • Haarspangen, Zopfgummis, Ohrstecker, etc. 
  • Basecap
  • Regenschirm
  • Gutscheine bzw. Eintrittskarten, z.B. für Zoo, Kino, Kletterwald, Indoor-Spielplatz, Freizeitpark, Konzert, etc.

Sie kennen Ihr Kind am besten und haben sicher schon zahlreiche Ideen, wie Sie es mit einer üppig gefüllten Zuckertüte zum Schulstart überraschen und beglücken können. Und wenn Ihnen doch einmal die Geschenkideen ausgehen, dann denken Sie doch einmal daran zurück, wie Ihre Zeit als Erstklässler war und worüber Sie sich zu Ihrem Schulstart gefreut haben. Vielleicht können Sie Ihr Kind auch ein paar kleine Geschenke für sich selbst aussuchen oder es zumindest Wünsche äußern lassen. Denn wenn Ihr Kind schon hofft oder weiß, dass es einen lang gehegten Wunsch erfüllt bekommt, dann steigt die Vorfreude auf den Schulanfang sicher noch mehr.

Sicherheit auf dem Schulweg

Nicht alle Eltern können Ihr Kind täglich zur Schule bringen, es mit dem Auto hinfahren oder zu Fuß begleiten. Darüber hinaus sollen Kinder mit dem Schulanfang ja auch ein Stück weit selbständiger werden und den Schulweg am besten allein meistern. Da sich Kinder im Straßenverkehr jedoch noch weitaus schlechter zurechtfinden als Erwachsene, sollte der Schulweg dennoch ein paar Wochen vor der Einschulung geübt werden.

Gefahren im Straßenverkehr für Schulanfänger

Für Kinder birgt der Schulweg viele Gefahren, die vor allem daher rühren, dass sie in ihrem jungen Alter noch über entwicklungsbedingte körperliche und geistige Einschränkungen verfügen sowie noch wenig praktische Erfahrungen im Straßenverkehr haben. So können sie Entfernungen und Geschwindkeiten noch nicht so gut einschätzen und sich noch nicht so einen guten Überblick über den Verkehr verschaffen, wodurch sie Gefahren nicht, nur schlecht oder zu spät erkennen. Ihr noch nicht so ausgeprägtes Gefahrenbewusstsein führt auch dazu, dass sie sich in Begleitung anderer Kinder oftmals risikoreicher verhalten, zum Beipsiel ihren Schulkameraden noch schnell über eine rote Ampel hinterher laufen um den Anschluss nicht zu verlieren oder die Kinder gemeinsam dicht an der Straße herumtollen. Auch lassen sich Kinder noch sehr leicht von den vielen anderen interessanten Dingen auf dem Schulweg ablenken, sodass sie dann weniger auf den Verkehr achten. 

Weitere Gefahren auf dem Schulweg können aber auch durch die Beschaffenheit des Schulweges und das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer entstehen, beispielsweise wenn es keine oder nur schlecht ausgebaute Fußwege gibt, Autofahrer zu schnell fahren oder an unübersichtlichen Stellen halten.

Das richtige Schulwegtraining

Damit Ihr Kind stets sicher zur Schule und wieder Heim kommt, ist ein gutes Schulwegtraining unerlässlich. Mit diesem sollten Sie bereits einige Wochen vor dem Schulanfang beginnen. Viele Dinge gibt es dabei zu üben.

Selbstverständlich sollte Ihr Kind bereits wissen, dass es Straßen am besten immer nur dort überquert, wo es Ampeln gibt und natürlich nur dann hinüber gehen darf, wenn die Ampel grün ist und warten muss, wenn die Ampel rot ist. Bringen Sie Ihrem Kind nun jedoch außerdem bei, auf den abbiegenden Verkehr zu achten und die Straße stets zügig zu überqueren. Dies gilt natürlich auch für das Wechseln der Straßenseite über einen Zebrastreifen und an Stellen, an denen jegliche Verkehrszeichen fehlen. 

Am Zebrastreifen gilt es noch ein wenig aufmerksamer zu sein als an der Ampel. Hier sollten Sie mit Ihrem Kind trainieren, auf die herannahenden Fahrzeuge zu achten, Fahrzeuglücken abzuwarten, den Blickkontakt zu den Autofahrern zu suchen und bestenfalls auf ein Zeichen von ihnen zu warten sowie die Straße erst dann zu überqueren, wenn die Autos wirklich stehen. 

Schulweg-Sicherheit

  • möglichst Ampeln und Zebrastreifen nutzen
  • an ungesicherten Stellen am Bordstein oder an der Sichtlinie warten
  • auf der Bürgersteig-Innenseite oder wenn kein Fußweg vorhanden am linken Straßenrand gehen
  • rechtzeitig losgehen
  • helle Kleidung tragen

Letztlich muss Ihr Kind auch das Wechseln der Straßenseite ohne Ampel und Zebrastreifen beherrschen. Zeigen Sie Ihrem Kind hierfür möglichst übersichtliche Stellen und bringen Sie ihm bei, dass es zuerst immer an der Bordsteinkante oder wenn es zwischen geparkten Autos hindurch gehen muss an der Sichtlinie Halt macht.

Für den gesamten Schulweg gilt außerdem, dass Ihr Kind immer möglichst weit innen auf dem Bürgersteig gehen sollte, also dort wo sich Wiesen, Bäume und Häuser befinden, denn umso mehr Abstand zwischen Kind und Straße ist, umso besser. Für den gemeinsamen Schulweg mit anderen Kindern sollten Sie Ihr Kind darauf hinweisen, nicht zu übermütig herumzutoben oder sich womöglich noch gegenseitig in die Nähe oder gar auf die Straße zu schubsen. 

Sollte ein ausgebauter Fußweg stellenweise oder gänzlich auf dem Schulweg Ihres Kindes fehlen, so sollte es stets auf der linken Fahrbahnseite gehen. In diesem Fall sind reflektierende Applikationen am Schulranzen und helle Kleidung besonders wichtig, damit Ihr Kind von den Autofahrern gut gesehen wird. Aber auch für gesicherte Schulwege sowie vor allem im Herbst und Winter, wenn Ihr Kind in der Dämmerung oder im Dunkeln den Schul- und Heimweg bestreiten muss, dürfen diese Sicherheitsmaßnahmen nicht fehlen.

Sicher zur Schule mit Auto, öffentlichen Verkehrsmitteln und Fahrrad

Wenn Sie Ihr Kind mit dem Auto zur Schule bringen, dann sollten Sie natürlich für die Sicherheit Ihres eigenen Kindes immer einen geeigneten Kindersitz verwenden und Ihr Kind immer richtig anschnallen, egal wie kurz auch der Weg ist. Als Autofahrer können Sie außerdem zur Sicherheit der anderen Schulkinder beitragen, indem Sie in der Nähe der Schule besonders langsam und vorsichtig fahren und nur an geeigneten Stellen halten. Wenn Ihr Kind bei den Eltern seiner Schulkameraden mitfahren darf, dann sorgen Sie auch in diesem Fall dafür, dass Ihr Kind über einen Kindersitz verfügt und geben Sie diesem am besten mit. Zudem sollten Sie Ihrem Kind verdeutlichen, dass es sich immer anschnallen soll, selbst wenn andere Eltern die Anschnallpflicht nicht so vehement durchsetzen wie Sie.

Auch für den Schulweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln gilt es für Ihr Kind ein paar Regeln zu lernen. So sollte es beim Warten an der Haltestelle nicht am Straßenrand herumtoben und zunächst genügend Abstand halten, wenn die Bahn oder der Bus kommt. In der Bahn oder im Bus selbst dann sollte sich Ihr Kind möglichst immer hinsetzen und ruhig verhalten. Und nach dem Aussteigen schließlich sollte es immer erst warten, bis die Bahn oder der Bus weggefahren ist, bevor es die Schienen oder die Straße überquert.

Mit dem Fahrrad zur Schule fahren sollten Schulanfänger zunächst nicht. Die schnellere Geschwindigkeit auf dem Rad macht den Schulweg für Kinder noch gefährlicher, da es ihnen so noch schwerer fällt, den Überblick über das Verkehrsgeschehen zu behalten. Und auch von anderen Verkehrsteilnehmer werden sie dadurch womoglich noch später wahrgenommen, beispielsweise wenn sie schnell um eine Straßenecke geradelt kommen. Gerade wenn die Kinder noch unsicher auf dem Fahrrad sind, können sie von Autofahrern schwer und möglicherweise falsch eingeschätzt werden. Zudem sind die Kinder dann schnell mit dem Handling des Rades und dem gleichzeitigen Beobachten des Verkehrs überfordert. Deshalb sollten Sie Ihr Kind frühestens nach der Radfahrprüfung im Verkehrserziehungsunterricht der 4. Klasse allein mit dem Fahrrad zur Schule fahren lassen, denn erst dann können Sie davon ausgehen, dass Ihr Kind sein Fahrrad und die Regeln des Straßenverkehrs ausreichend beherrscht.