Einen geeigneten Nachhilfelehrer finden

Ihr Kind hat noch Schwächen oder Nachholbedarf in einigen Schulfächern? Diese können mit Nachhilfestunden ausgeglichen werden.

Was zeichnet einen guten Nachhilfelehrer aus?

Doch dafür müssen Sie zunächst einen geeigneten Nachhilfelehrer finden, wenn Sie Ihrem Kind zum Beispiel aus Zeitgründen nicht selbst ein wenig helfen können. Ein guter Nachhilfelehrer sollte bei seinen Stunden geduldig mit ihrem Kind sein und sich verständnisvoll seinen Problemen annehmen. Am besten lernt es sich schließlich, wenn kein Druck ausgeübt wird und das Lernen am besten auch noch mit Spaß verbunden ist. So sollte der passende Nachhilfelehrer für Ihr Kind nicht nur sehr gute fachliche Kenntnisse haben, sondern auch ein gutes Einfühlungsvermögen und Kindern Spaß am Lernen vermitteln können. Ob ein Nachhilfelehrer zu Ihrem Kind passt, lässt sich am besten in einer kostenlosen Probenachhilfestunde herausfinden. Ob ein Nachhilfelehrer diese Schnupperstunde gratis anbietet, kann für Sie außerdem ein erstes Indiz für gute Qualität sein. Es zeigt, dass ihm somit nicht nur Ihr Geld am Herzen liegt, sondern auch dass Ihr Kind in seinen Stunden wirklich etwas lernt.

Wie findet man einen geeigneten Nachhilfelehrer?

Nachhilfelehrer finden Sie zum einen in lokal organisierten Organisationen wie Schülerhilfe oder Studienkreis. Diese bieten zum Beispiel eine Notenverbesserungs- und Geld-zurück-Garantie und arbeiten mit qualifizierten Nachhilfelehrern zusammen. Zum anderen können Sie auch im Internet nach einem geeigneten Nachhilfelehrer suchen, beispielsweise bei Tutoria oder auch in den lokalen Kleinanzeigen. Bei diesen sollten Sie jedoch besonders vorsichtig sein, denn die Berufsbezeichnung “Nachhilfelehrer” ist kein geschützter Begriff, weshalb sich jeder so nennen kann und sich so auch unseriöse Anbieter in Kleinanzeigenportalen tummeln können. Ob diese Personen jedoch über die nötigen Qualifikationen verfügen, lässt sich damit nicht prüfen. Möchten Sie trotzdem auf diese Variante zurückgreifen, weil es zum Beispiel günstiger ist, sollten Sie die Arbeit des Nachhilfelehrers und den Lernfortschritt Ihres Kindes genau beobachten.

Einzel- oder Gruppennachhilfe?

Bei der Suche nach einem Nachhilfelehrer stellt sich auch die Frage, ob es für Ihr Kind besser ist, in Einzelstunden gefördert zu werden oder in einer Gruppe Nachhilfeunterricht zu nehmen. Der Vorteil der Einzelnachhilfe liegt natürlich darin, dass sich der Nachhilfelehrer voll und ganz auf Ihr Kind konzentrieren und so die individuellen Schwächen besser entdecken und fördern kann. Die Nachhilfe in kleinen Gruppen jedoch hat auch seine Vorteile, denn so ist Ihr Kind unter Gleichgesinnten, stärkt seine sozialen Kompetenzen und hat möglicherweise so mehr Spaß an den Nachhilfestunden. Was das Beste für Ihr Kind ist, wissen Sie und Ihr Kind sicher am besten.

Was kostet ein Nachhilfelehrer?

Die Nachhilfe bei den größten und bekanntesten Anbietern Schülerhilfe und Studienkreis kostet weniger als zehn Euro pro Unterrichtsstunde, also für 45 Minuten. Hier finden die Nachhilfestunden in kleinen Gruppen statt. Der Haken liegt jedoch in relativ langen Vertragsbindungen. Einzelnachhilfe kostet meist zwischen zehn und 20 Euro und ist auch ohne feste Vertragslaufzeiten zu finden. Bei Tutoria beispielsweise kosten die Einzelnachhilfestunden ab 15 Euro, jedoch kostet hier die Nutzung der Online-Plattform mindestens weitere neun Euro im Monat. Bei der Auswahl eines Nachhilfelehrers für Ihr kind, sollten Sie also unbedingt das Kleingedruckte lesen, um das volle Ausmaß der Kosten überblicken zu können.