Spielerisch lernen

Lernen dauert meist ein Leben lang und es hört nie richtig auf. Umso besser, wenn Lernen Spaß macht!

Oft werden die Weichen schon in der frühen Kindheit gestellt, ob das Lernen von den Kindern als lästige, ermüdende Pflichtaufgabe empfunden wird oder ob Lernen ein tolles Abenteuer darstellt, welches mit Belohnungen in Form von guten Noten, Lob, Anerkennung und mit dem Gewinn eines wunderbaren Selbstwertgefühls einhergeht. Eltern, welche selbst nie gerne gelernt haben, sind meist nicht in der Lage, ihren Kindern den Spaß am Lernen zu vermitteln.

Kinder spielen mit Reifen

Lernen wie es nicht sein sollte

Das sture Pauken und Wiederholen von Rechenaufgaben, Vokabeln und anderen Lerninhalten wirkt auf Kinder meist entmutigend und ermüdend zugleich. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die Aufmerksamkeit des Lernenden bereits nach 20 Minuten merklich sinkt. Problematisch wird es auch, wenn Kinder zu wenig Schlaf bekommen. Ebenso wenn sie Psychostress in der Familie ausgesetzt sind oder wenn eine Krankheit sie schwächt. Strafen und Angst sind weitere Leistungskiller. Durch sie werden weder gute Noten noch glückliche Kinder erzielt. Nicht wirklich hilfreich sind auch Spiele, die zu viele Regeln enthalten, denn sie überfordern das Aufmerksamkeitspotentional vieler Kinder schon von vornherein. Lernen so ganz nebenbei ist am effektivsten. Kleine Belohnungen ab und zu wirken unterstützend.

Mit bekannten Figuren lesen lernen

Spielerisch lernen ist für Kinder nur dann möglich, wenn sie das Spielzeug oder die verkörperten Figuren auch wirklich mögen. Es muss für sie weiterhin ein Spiel bleiben und kein, wenn auch spielerisches, Lernen. Um Ihnen zum Beispiel das Lesen näher zu bringen, bietet es sich an, ihnen bekannte Geschichten oder Geschichten von bekannten Figuren zu geben. Hier kommt Mattel mit seiner neuen Kollektion "Monster High" ins Spiel (weitere Infos). Die Kinder lernen die Figuren schon in sehr jungem Alter als Puppen, in Filmen oder in Spielen kennen und können sich zudem über den Schul-Charakter der Kollektion mit ihnen identifizieren. Mattel hat auch Bücher herausgebracht, welche die Kinder dann lesen können um das Lesen zu üben.

Deutsch und Mathe in den Klassen 1 bis 5

Während dieser Zeit lernen Schulkinder gerne durch kleine Lernspiele. Das Einmaleins kann so zwischendurch, beispielsweise am Küchentisch, immer wieder mal aufgesagt werden. Der regelmäßige Büchereibesuch und das Lesen von Lieblingsbüchern fördert die Rechtschreibung, ebenso wie das laute Vorlesen. Selbst viele der beliebten Browsergames können helfen das Lernvermögen zu steigern. Bei der Vorbereitung zum Diktat können Eltern Texte vorbereiten. Danach dürfen Kinder mal Lehrer spielen und die Fehler finden und sie anschließend mit dem Rotstift markieren. Beim Aufsatz hilft ein Synonymenhandbuch die sprachliche Vielfalt zu fördern. Vokabeln lernen sich vom Spickzettel an der Bushaltestelle ebenfalls so ganz nebenbei.

Jedes Kind lernt anders. Die einen lernen besser visuell durch Mind-Mapping, andere durch das Abschreiben und Gliedern von Lerninhalten. Auch durch Zuhören beispielsweise von Lern-CD's können viele Schüler den Stoff am besten verarbeiten.