Schulangst bei Vorschulkindern

Schulangst bei Vorschulkindern

Wenn die Angst vor der Schule bei Kindern im Kindergarten oder der Vorschule beginnt, kann man rechtzeitig handeln.

 

 

Schulangst ist auch bei den Kleinen schon ein Thema

Schon bei den Vorschülern kommt es vor, dass einige von Ihnen Angst vor der Schule haben. Nicht jedes Kind freut sich auf den neuen Lebensabschnitt. Für die Eltern ist es wichtig zu erkennen, woher diese Angst rührt und wovor es genau Angst hat. Ängste sind nichts Ungewöhnliches in diesem Alter und lassen sich meistens durch Fürsorge, Liebe und ein offenes Ohr in den Griff bekommen.

Mögliche Ängste bei Vorschülern
- Angst davor niemanden zu kennen
- Versagensängste (schlechte Noten)
- Angst vor fremden Kindern
- Angst davor, dass die Lehrerin/ der Lehrer nicht nett ist

Die Angst vor etwas Neuem kennt kein Alter

Gerade ruhige, sensible und schüchterne Kinder haben schon im letzten Kindergartenjahr Angst davor in die Schule zu kommen. Zu Versagen oder ohne die guten Freunde den Schulalltag bestreiten zu müssen, sind oft der Hauptgrund für diese Ängste. Im Kindergarten kennen sie den Tagesablauf, die Kinder und die Erzieher. Im Grunde genommen handelt es sich um die Angst vor etwas Neuem. Dieses Problem kennen sogar viele Erwachsene. Schon aus Funk und Fernsehen wissen wir, dass es die beste Lösung ist, sich seiner Angst zu stellen. Bei Kindern hilft meistens schon das darüber Reden.

Ängste nehmen – Tipps geben

Niemanden in der Schule zu kennen und alleine dazustehen ist eine große Angst bei den Vorschülern. Um Ihrem Kind die Angst zu nehmen, erzählen Sie ihm, dass andere Kinder auch neu in der Schule sind und niemanden kennen. Außerdem ist es oft auch so, dass Freunde aus dem Kindergarten in die gleiche Klasse kommen. Finden Sie heraus, welche Kinder aus der Kindergartengruppe auch in die Schule Ihres Kindes kommen. Erzählen Sie von Ihrem 1. Arbeitstag im neuen Job und das Sie auch niemanden kannten. Nach ein paar Tagen hat man die Angst überwunden und versteht sich gut mit den Kollegen. Und eine Klassenlehrerin ist wie ein Chef, sie hat das Sagen und muss strenger sein, damit sie die Schüler unter Kontrolle hat. Schließlich möchte sie ja auch, dass die Kinder was lernen und nicht wie auf dem Spielplatz herumtoben. Solchen Erklärungen können die baldigen ABC-Schützlinge schon gut verstehen und gehen beruhigter an die Sache heran.

Ganz wichtig – locker bleiben

Bleiben Sie locker, wenn Ihr Kind von seiner Schulangst spricht. Mitleid ist hier absolut unangebracht. Das würde die Angst nur noch verstärken. Zeigen Sie Verständnis für die Sorgen und sagen Sie Ihrem Kind, dass Sie es immer unterstützen werden.